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Die `!Dreiländerspitze`! ist ein Berg in den Alpen an der `F33f`_`[Grenze zwischen Österreich und der Schweiz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grenze_zwischen_Österreich_und_der_Schweiz]`_`f.

>>Contents

• `F0af`_`[Beschreibung`#beschreibung]`_`f
• `F0af`_`[Lage und Umgebung`#lage-und-umgebung]`_`f
• `F0af`_`[Erschließung und Tourismus`#erschlie-ung-und-tourismus]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Literatur und Karte`#literatur-und-karte]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Beschreibung

Ihren Namen hat die Spitze auf Grund ihrer Lage an der Grenze der drei Stämme `F33f`_`[Rätoromanen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rätoromanen]`_`f, `F33f`_`[Bajuwaren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bajuwaren]`_`f und `F33f`_`[Alamannen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alamannen]`_`f und ihrer Sprachen. Die `F33f`_`[Staatsgrenze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grenze_zwischen_Österreich_und_der_Schweiz]`_`f zwischen dem Schweizer Kanton `F33f`_`[Graubünden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Graubünden]`_`f und den österreichischen Bundesländern `F33f`_`[Vorarlberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vorarlberg]`_`f und `F33f`_`[Tirol`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tirol_(Bundesland)]`_`f verläuft in west-östlicher Richtung über die beiden Gipfel der Dreiländerspitze. Der Hauptgipfel stellt dabei den südlichsten Punkt der `F33f`_`[Landesgrenze zwischen Tirol und Vorarlberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landesgrenze_zwischen_Tirol_und_Vorarlberg]`_`f dar. Die Dreiländerspitze sendet nach Westen, Norden, Osten und Südwesten ausgeprägte Grate, von denen nur der Westgrat keine Grenze trägt. Aufgrund ihrer herausragenden Stellung innerhalb des Gebietes, ihrer guten Erreichbarkeit von drei umliegenden `F33f`_`[Schutzhütten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schutzhütte]`_`f aus und des leichten Anstieges ist sie ein beliebter Aussichtsberg. Die erste dokumentierte Besteigung des weniger schwierigen und etwas niedrigeren Westgipfels führten am 14. Juli 1870 der deutsche Alpinist `F33f`_`[Theodor Petersen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Theodor_Petersen]`_`f aus Frankfurt am Main zusammen mit dem Dorflehrer und einem Jungen aus `F33f`_`[Guarda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Guarda_GR]`_`f vom südlich gelegenen `*Val Tuoi`* (Tuoi-Tal) aus.

>>Lage und Umgebung

Die Dreiländerspitz-Gruppe liegt im Zentrum der Silvretta und ist eine Berggruppe, die vom `*Vermuntpass`* (2797 m) im Westen bis zum `*Urezzasjoch`* (2890 m) im Osten reicht.

Ihre herausragenden Gipfel sind neben der Dreiländerspitze von Westen aus betrachtet der `*Piz Mon`* mit 2982 Metern Höhe und der 3136 Meter hohe `*Piz Jeramias`*. Östlich der Dreiländerspitze erheben sich die `*Vordere Jamspitze`* mit 3178 Metern und, von dieser durch das `*Jamjoch`* (3064 m) getrennt, die `*Hintere Jamspitze`* mit 3156 Metern. Im Norden liegen, getrennt durch die `*Untere`* (2913 m) und `*Obere Ochsenscharte`* (2977 m), der 3057 Meter hohe `F33f`_`[Ochsenkopf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ochsenkopf_(Silvretta)]`_`f und nördlich der `*Tiroler Scharte`* (2935 m) der `*Tiroler Kopf`* mit 3105 Metern Höhe. Im Süden der `*Hinteren Jamspitze`* ragen der `*Piz Tuoi`* (3084 m) und der 3065 Meter hohe `*Piz Urezzas`* aus dem Kamm - letzterer ist von durch die `*Fuorcla Tuoi`* von der `*Hinteren Jamspitze`* getrennt.

Die Dreiländerspitze ist auf allen drei Seiten von Gletschern umgeben: Im Südosten befindet sich der `*Vadret Tuoi`*, westlich der `*Vermuntgletscher`* und nordöstlich der `*Jamtalferner`*. Über die Dreiländerspitze verläuft die `F33f`_`[Rhein-Donau-Wasserscheide`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhein-Donau-Wasserscheide]`_`f für die Flüsse `F33f`_`[Ill`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ill_(Vorarlberg)]`_`f und `F33f`_`[Inn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Inn]`_`f. Aufgrund seiner Lage entwässern die drei den Berg einfassenden Täler in unterschiedliche Richtungen: Die `*Ill`*, die am Vermuntgletscher entspringt fließt durch den Silvrettastaussee sowie den Vermuntstausee in den Rhein und somit zur Nordsee. Das Tuoi-Tal dagegen in den Inn, ebenso das Jamtal über das Paznaun und somit über die Donau ins Schwarze Meer.

Die nächsten Siedlungen sind im Norden das etwa 14 Kilometer `F33f`_`[Luftlinie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Luftlinie]`_`f entfernte `F33f`_`[Galtür`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Galtür]`_`f (Tirol) und im Süden das etwa 9 Kilometer entfernte `F33f`_`[Guarda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Guarda_GR]`_`f (Graubünden) im `F33f`_`[Unterengadintal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unterengadin]`_`f. Auf Vorarlberger Seite ist `F33f`_`[Partenen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Partenen]`_`f im Montafon (Gemeinde `F33f`_`[Gaschurn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gaschurn]`_`f) das nächstgelegene Dorf. Die nächstgelegene Straßenanbindung ist die Silvretta-Hochalpenstraße (Bielerhöhe), die das Montafon mit dem Paznauntal verbindet (Wintersperre, im Winter Zugang für Schneesportler mit der `F33f`_`[Vermuntbahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vermuntbahn]`_`f (`F33f`_`[Illwerke vkw AG`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Illwerke_vkw_AG]`_`f) ab Partenen und dem Tunnelbus bis zur Passhöhe).

>>Erschließung und Tourismus

Theodor Petersen und seine beiden Gefährten waren 1870 nicht die Ersten auf dem Gipfel der Dreiländerspitze, sie fanden eine sogenannte `*Signalstange`* vor, die anlässlich der Landesvermessung in den 1850er-Jahren dort platziert worden war. Petersens Route führte vom südlich gelegenen Tuoi-Tal aus hinauf zum Vermuntpass. Dort wandte man sich rechts (östlich) über den Vermunt-`F33f`_`[Gletscher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gletscher]`_`f zum Westgrat und erreichte, `*theilweise mühselig kletternd`*, den westlichen, niedrigeren, Gipfel der Spitze. Der Abstieg führte sie zurück zum Vermuntgletscher und weiter nach Westen am `F33f`_`[Piz-Buin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Piz_Buin]`_`f-Nordgrat vorbei über den `*Silvrettagletscher`* hinunter zur damals bereits bestehenden `F33f`_`[Silvrettahütte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Silvrettahütte]`_`f auf 2341 Metern Höhe. Den östlichen, etwas höheren und stark zerklüfteten Gipfel der Dreiländerspitze erreichten C. Blezinger und C. Stedefeld aus Prag erst im August 1882.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]

Der heutige `F33f`_`[Normalweg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Normalweg]`_`f (leichtester Anstieg) folgt nur im obersten Teil der Route von Petersen und seinen Gefährten. Als Stützpunkt für die Besteigung über die Westflanke und den oberen Westgrat dient seit 1896 die nordwestlich gelegene `F33f`_`[Wiesbadener Hütte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wiesbadener_Hütte]`_`f auf 2443 Metern Höhe. Der Weg von dort führt zunächst in südöstlicher Richtung hinauf zur Oberen Ochsenscharte und über die Nordwestflanke und den oberen Westgrat in einer Gehzeit von, laut Literatur, etwa drei Stunden zum Gipfel. Dabei werden einige `F33f`_`[Firnfelder`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Firn]`_`f begangen. Die Kletterpassagen weisen den `F33f`_`[Schwierigkeitsgrad UIAA I`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwierigkeitsskala_(Klettern)]`_`f auf. Von der südlich gelegenen `F33f`_`[Tuoihütte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chamonna_Tuoi]`_`f (2250 m) kann man, Petersens Route folgend, auch auf die Dreiländerspitze aufsteigen, oder von der `F33f`_`[Jamtalhütte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jamtalhütte]`_`f, 2165 m, nordöstlich gelegen, über den Jamtalferner und die Obere Ochsenscharte, teilweise als `F33f`_`[Hochtour`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hochtour]`_`f.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]

Der Berg wird im Frühjahr häufig mit Ski bestiegen. (Skidepot am Westgrat, der Aufstieg ab dort ist teilweise ausgesetzt und heikel, Pickel und / oder Steigeisen sind ratsam, da Stellen mit hartem Schnee oder Vereisung am Gipfelgrat vorhanden sein können.)

>>Siehe auch

• `F33f`_`[Dreiländerecke Europas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dreiländerecke_Europas]`_`f

>>Literatur und Karte

• Günther Flaig: `*`F33f`_`[Alpenvereinsführer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alpenvereinsführer]`_`f Silvretta.`* `F33f`_`[Bergverlag Rother`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bergverlag_Rother]`_`f, München 2005, ISBN 3-7633-1097-5.
• `F33f`_`[Alpenvereinskarte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alpenvereinskarte]`_`f 1:25.000, Blatt 26, `*Silvrettagruppe.`*

>>Weblinks

Commons

: Dreiländerspitze

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Otto von Pfister, `*Die Silvretta Gruppe`* in `*Die Erschliessung der Ostalpen`*, II. Band, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894, S. 28 f.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Günther Flaig: `*Alpenvereinsführer Silvretta.`* `F33f`_`[Bergverlag Rother`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bergverlag_Rother]`_`f, München 2005, S. 214 f.

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